Mittwoch, 18. Juni 2008

Superkarpata 17.05. - 24.05.2008

Ein kurzer Bericht über die Superkarpata , ein richtiges Erlebnis mit vielen Höhen und schwierigen Situationen...

Samstag 17.05.2008
Ankunft Pachfurth 9:30
Zugewiesene Parkplätze laut Startnummern
Bekleben der Autos mit Startnummern und Werbeflächen
Begrüßung
Showact Millenium Girls, man merkt recht schnell, dass es sich doch um eine Männerveranstaltung handelt :)

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Autos vom Team Chillivodka

1. Sonderprüfung: Rundkurs im Gelände
Team Chillivodka bestehend aus Rupert, Adi, Norbert, Wolfi, Bernhard und meiner Wenigkeit nimmt die Sonderprüfung nicht an, da wir ohnedies eine Woche Offroad unterwegs sind.
Barbara, Thomas, Hannah und Esther verabschieden uns
15:00 Abfahrt nach Rumänien
Koordinaten des Startpunkts:
N 46 Grad 8 Minuten 53,8 Sekunden
E 21 Grad 34 Minuten 19,2 Sekunden

Ankunft 21:00 am Startpunkt Nähe Arad, wir waren die Ersten und wurden freundlich von den Mitarbeitern begrüßt
Zeltaufbau
Abendessen
Die Frösche quaken uns in den Schlaf

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Sonntag 18.05.2008
9:30 Fahrerbesprechung am Sandstrand
2 Sonderprüfungen:
1. Sonderprüfung Rundkurs
2. Sonderprüfung Flosbau

Rupert/Bernhard Rundkurs out,da die hintere Steckachse von Bernhard gebrochen ist. Der Basteltag kann beginnen...
Norbert/Wolfi treten die 2. Sonderprüfung nicht an

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...jeder vertreibt sich die Wartezeit auf seine Weise...

Rupert/Bernhard ein Flos wird mit vereinten Kräften gebaut. Adi und Rupert durchqueren damit den See. In der Zwischenzeit wird die Steckachse repariert, es werden fragwürdige Materialien für Dichtungen zugeschnitten, gefext, ein und ausgebaut, Auto aufgehoben und wieder runtergelassen, geschraubt und geratscht. Ein schweißtreibender Nachmittag nicht nur der Hitze wegen.
Schlussendlich schaffen es Rupert und Adi über den See und die Steckachse ist repariert. Der Def ist wieder einsatzbereit!


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Norbert/Wolfi Rundkurs out da sie in einem Schlammloch stecken bleiben.

20:00 Fahrerbesprechung
Kartenausgabe
21:00 Start
Es schüttet wie aus Kübeln, der Strom fällt mehrmals aus.
Team Chillivodka entschließt sich die Nachtetappe nicht anzutreten.
Die Route bis zur ersten Schatztruhe wird festgelegt.

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Nacht am Strand unter den Zelten mit Froschkonzert


Montag 19.05.2008
Nach dem Erwachen ein kurzes Bad im See, letztes Aufsuchen der zivilisierten Stätte (nach rumänischem Standard, immerhin besser als mein Klo ;)), wird wohl für einige Zeit nicht so schnell wieder möglich sein soetwas aufzusuchen! ;)
Frühstück
8:30 Abfahrt
Der erste Versuch ist leider bald zu Ende; Dank der Navigatoren (Adi, Wolfi und mir) haben wir aber bald eine Ersatzroute gefunden, die uns entlang der Wandermarkierungen immer weiter bergauf geführt hat.

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An diesem Tag haben wir uns hauptsächlich im Wald aufgehalten und konnten relativ wenig von der Landschaft sehen. Bäume wo man hinschaut und diese lagen auch im Weg.
Es wurden die Motorsägen ausgepackt und gesägt was das Zeug hält! Echte Männerarbeit ;) ich wiederum durfte Steine und Stecken aus dem Weg räumen und hatte genug Zeit Unmengen von Fotos zu machen.

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Nachdem unsere Tagesfahrzeit beinhae zu Ende war, galt es so schnell wie möglich die erste Schatztruhe zu finden.

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Diese fanden wir schlussendlich dann auch, Koordinaten wurden notiert, die Brücke kurz beschrieben und dann gings auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz.
Ja ein Zeltplatz im Sumpfgebiet hat was, vor allem viele Gelsen.

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Zeltplatz im Sumpfgebiet, geselliges Abendessen oder besser "Gelsenabendessen"

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Routenbesprechung für den nächsten Tag

Dienstag 20.05.2008
6:00 Wecker, Frühstück, versorgen der Gelsenstiche... die rumänischen Gelsen dürften mit den Vampiren doch in einem sehr engen Verwandtschaftsverhältnis stehen... das sind Stiche die hab ich noch nicht gesehen.
7:30 Abfahrt
Alle Wegen führen ins Nichts! Es war leicht frustrierend weil das Wegräumen der Bäume und Steine auch körperlich sehr anstrengend war und der Erfolg mäßig belohnt wurde. Wieder ein Weg der nicht weiterführt, umdrehen und einen neuen Weg suchen, wieder nix und so weiter und so fort. Die Stimmung war dementsprechend gespannt.

Zurück konnten wir allerdings auch nicht mehr, da wir den Korridor weiter entfernt vom Startpunkt passiert hätten, was zu einer Disqualifikation geführt hätte.

Ein Bachbett war die einzige Möglichkeit irgendwie diesen Hügel zu bezwingen, diese hat sich aber als sehr materialmarternd herausgestellt.

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Winchen was das Zeug hält... an diesem Tag haben die Winden von Rupert und Norbert alles gegeben, zum Leidwesen der Batterien!

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Es wurden Baumstämme zersägt, Steine ... nein Felsen weggerollt und gewincht!

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Trotz aller Bemühungen ging Norberts Scheinwerfer zu Bruch. Ich muss glaub ich nichts zur Stimmung sagen...

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Oben angekommen wurden wir jedoch mit einer einmaligen Naturerlebnis und einer traumhaften Aussicht eines rumänischen Hochplateaus belohnt. Alle Mühen waren in diesem Moment vergessen!

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Über Stock und Stein geht es wieder bergab.
Durch verschlafene Dörfer vorbei an Enten, Gänsen, Schweinen Pferden und Hunden. Für die Dorfbewohner dürfte das Event die einzige Abwechslung sein...

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Da die Zeit rennt müssen wir den Korridor verlassen und die Eisenbahnlinie suchen, die über die Ziellinie der 1. Etappe führt!

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Entlang dieser stillgelegten Eisenbahnlinie passieren wir um 15:57 eine Brücke und genau dort befindet sich die Ziellinie der 1. Etappe... wir haben es geschafft!!!!!!!!!!

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Bei der Anfahrt zum Lagerplatz wurde Rupert von einem LKW touchiert, der nicht mitbekommen hat, dass da ein Defender auf der linken Seite ist.... Ruperts Reaktion war schnell und lebensrettend!!!!
Adi hat da einen ganz nahen Kontakt aufgebaut *gg*!
Zum Glück nix passiert aber eine Schrecksekunde!
Am Lagerplatz angekommen wird im strömenden Regen (wie ungewöhnlich... 17:00 und Regen!) eine Plane zwischen unsere Fahrzeuge gespannt. Nachdem der Regen nicht reicht beginnt es auch noch zu hageln... waschelnass, müde und hungrig... schlechte Kombination!

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Kurzer Austausch mit anderen Teilnehmern, jeder hat was zu berichten oder zu zeigen: Michi W. hat sich einen Baumstamm durchs Auto gerammt...

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Nach Gulasch mit viiiieeel Brot habe ich die Fahrerbesprechung verschlafen, da ich in einen komatösen Zustand verfallen bin!
Wurde aber doch ins Reich der Lebenden zurückgeholt, Adi und ich haben Zimmer reserviert, diese auch bezogen.... Toilette, Dusche, Bett!!!!

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Mittwoch 21.05.2008
7:30 rumänisches Frühstück :)
Kurzer Spaziergang, dadurch die Gelegenheit das Arbeiterviertel vom Brad zu sehen

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... neben der Pension befindet sich ein Sägewerk das aus dem vorigem Jahrhundert stammt... spannendes Gebäude.
Einkaufen, Wasservorräte werden aufgefüllt, 5 6er Tragerl 2 Liter Flaschen
10:00 Fahrerbesprechung
Gesamtfahrzeit der 2. Etappe: 30 Stunden, bis 24.05.2008 14:00 Ortszeit müssn alle Teilnehmer im Ziel eintreffen
In jede Insel darf nur einmal hinein und nur einmal wieder herausgefahren werden, jedes weitere Befahren führt zur Disqualifikation.
Es sind drei Schatztruhen in der Karte eingezeichnet, bei der Schatztruhe "Römerquelle" gibt es die Möglichkeit bis zu einer Stunde Zeitgutschrift zu erwerben. Dies ist innerhalb eines Zeitfensters von Mittwoch 21.05 12:00 - 19:00 und Donnerstag 22.05 9:00 - 13:00 möglich.
Die Schatztruhen Cabana und Lacul müssen passiert werden.
Start
Viele Autos stareten zur selben Zeit, nehmen den selben Weg was skuriler Weise zum Stau auf einem Berg irgendwo im Niergenwo führt!
Unsere Wegsuche ist erfolglos, daher zurück zum Ausgangspunkt und außerhalb des Korridors in Richtung 1. Schatztruhe.

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Schatztruhe Römerquelle: Time out
Abseilen beim Wasserfall
Bewaffnet mit Bernhard´s Badehose und Wolfi´s Regenjacke habe ich mich todesmutig abgeseilt und 60 Minuten Jockerzeit gewonnen!!!!! Foto folgt, wenn ich endlich die Fotos von Adi bekomme :)

Die Suche nach einem Weg im Korridor geht weiter, Dorfbewohner bieten sich als Guides an, innerhalb kürzester Zeit ist das ganze Dorf versammelt und plaudert frisch fröhlich auf uns ein!

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Ein ortkundiger Dorfbewohner entwendet kurzerhand ein Mopet und zeigt uns einen Weg (leider außerhalb des Korridors)!

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Wir schlagen uns wieder quer durch den Wald, es werden wieder Baumstämme zersägt, es wir gewincht, alle arbeiten wie besessen um den Berg hinaufzukommen! Es ist nass, schlammig und dementsprechend rutschig!

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Auf 1500 Metern Seehöhe wird das Lager aufgeschlagen, das Hochplateau lässt alle Anstrengungen vergessen!

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Es ist jedoch recht zapfig da oben! Gemeinsames Abendessen, geselliger Abend mit der Wiener Partie beim Lagerfeuer.

Donnerstag 22.05.2008
Frühstück, es ist zapfig!
An einer wunderschönen Stelle eine Kerze für Mama angezündet.
8:30 Abfahrt rauf auf 1830 m SH
Schneefelder blockieren den Weg, der Nebel macht das Vorankommen sehr schwierig
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Suche nach einer Ausweichmöglichkeit... mit MT´s über Schnee?!

Leider finden wir keine passende Ausweichmöglichkeit, der Schnee versperrt uns überall den Weg. Wiesen voller violetter Krokosse, wieder runter auf 1475m SH, Zeltplatz aufschlagen, wie immer regnet es!!!!!
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Ein anstrengender, aufregender Tag liegt hinter uns. Die Nässe und Kälte steckt uns allen in den Knochen aber der Chillivodka wärmt uns!!!!

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Freitag 23.05.2008
Nach dem täglichen Ablauf (Frühstück, sporadische Morgen-toilette, Abbau des Lagers, Strecke des Tages festlegen,...) ging es los. Heute haben wir eine gewaltige Strecke im Korridor zurückgelegt. Quer über das wunderbare Hochplateau, vorbei an der Kinderlada-Kuh

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Scotty´s rumänischem Bruder

Die 3. Schatztruhe "Lacul" (der See) war ein Stausee, der nicht in der Karte eingezeichnet war! Seltsam bei der Größe aber in Rumänien ist Vieles anders!

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Weiter durch den Wald, vorbei an Feuersalamandern und ähnlichem Getier.

Kurzer Stopp zum Nachtanken!
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Wir passieren einsame Dorfer, manchmal kann man fühlen, dass hier die Zeit stehengeblieben ist...

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Waldabfahrt mit Hindernissen, schlammig, schmiereig, Baum im Weg.
Team Summit Seekers helfen uns beim Runterlassen!!!!
Vielen Dank an dieser Stelle!
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Plötzliche Hektik da klar wurde, dass wir sofort abstellen müssen um nicht die Fahrzeit zu überziehen. Manchmal lohnt es doch, dass jeder mitdenkt, mitrechnet und mitredet!
Zeltplatz im Wald, Regen wie immer und der blaue Syncrobus!
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Samstag 24.05.2008
Letzter Tag... wir sind dem Ziel nahe.
Lagerplatz abbauen und auf gehts, durch Dörfer, über Wiesen und Weiden, vorbei an buten Toren...
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Wir sind in Oradea angekommen, unverletzt und beinahe unbeschädigten Fahrzeugen haben wir das Ziel erreicht!!!!

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Unser Hotel mit einem leicht kommunistischen Charme...
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Geschichten würden ausgetauscht, Boresch öffnete mir eine Konservendose mit den bloßen Fingern,...
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Ein herrlicher Ausklang einer wahnsinns Woche!

Unser wohlverdienter 8. Platz!!!!!
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